Wildkräuter Rezepte

Bärlauch-Pesto

Zubereitung

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten. Die gewaschenen Bärlauchblätter und die Pinienkerne mit dem Standmixer mixen. Dann das Öl und den Zitronensaft hinzugeben und immer weitermixen bis eine cremige Masse entsteht. Zum Schluß noch Parmesan unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: ca. 10min

Bärlauch-Pesto ist eine klassische Methode, den Bärlauch haltbar zu machen. Im Kühlschrank ist solch ein Bärlauch-Pesto mehrere Wochen haltbar.

Zutaten

250 g Bärlauch
60 g Pinienkerne
200 ml Olivenöl
100 g Parmesan gerieben
Etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Brennesselbrot

Zubereitung

Das Mehl in eine große Schüssel geben. Eine kleine Mulde formen und darin die Hefe hineinbröckeln. Lauwarmes Wasser (damit sich die Hefe auflöst), Salz und Öl zufügen und alles vermengen. Den Teig kräftig kneten und etwa 20 bis 30 Minuten an einem warmen Platz gehen lassen. Die Kräuter in der Zwischenzeit fein hacken und anschließend unter den Teig kneten. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett rösten. Klein hacken und ebenfalls unter den Teig geben.
Aus diesem Teig ca 15 Brötchen formen, mit einem Brennesselblatt belegen und auf ein Backblech legen. Bei 220 Grad ca. 20 min backen.

Zutaten

600g Dinkelmehl (oder Mehl nach Wahl)
1 Pck. Germ
250 ml warmes Wasser
Salz
2 EL Öl
2 Tassen frische Brennesselblätter (Spitzen) und/oder andere Wilkdräuter (Giersch, Schafgarbe,..)
1 Tasse Sonnenblumenkerne

Giersch-Brotaufstrich

Zubereitung

Eine kleine Handvoll möglichst junge Gierschblätter klein hacken oder pürieren, das ganze mit einer Packung Frischkäse oder Quark mischen, nach Bedarf mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitrone abschmecken.

Rotklee-Pesto

Zubereitung

Rotklee wenn nötig säubern, aber möglichst nicht waschen. Zusammen mit Olivenöl, Salz und Zitronensaft mit einem Mixer oder Pürierstab zerkleinern. Buchweizen oder Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Zu dem Rotklee-Gemisch geben und nochmals durchmixen, so dass die Kerne leicht zerkleinert werden. Dieses Pesto passt zu Nudelgerichten und kann auch als herzhafter Brotaufstrich genossen werden.

Zutaten

50 g frische Rotkleeblätter und -blüten
50 ml Olivenöl
25 g Buchweizen oder Sonnenblumenkerne
½ TL Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Johannis-Kraut Honig Bad

Zubereitung

½ Tasse Johanniskautöl (Rotöl) und ½ Tasse guten Honig miteinander gut verrühren und in das Badewasser.

Zutaten

½ Tasse Johanniskautöl (Rotöl)
½ Tasse guten Honig

Wildkräutertorte

Zubereitung

Der Tortenboden wird mit Butter und Mehl eingestäubt damit sich die Torte nach dem backen besser lösen lässt.

Eier trennen, Dotter mit 50 g Zucker, Vanillezucker, Wasser und Zitronenschale schaumig schlagen. Eiklar mit 100 g Zucker zu steifem Schnee schlagen.
In die Grundmasse den Schnee und das Mehl mit Backpulver und Salz vorsichtig unterheben. Zum Schluss die flüssige Butter zufügen.
Die Biskuitmasse in die Tortenform füllen. Den oberen Teil mit einer Teigspachtel glatt streichen. Im vorgeheizten Backrohr auf mittlerer Schiene, 25 Min. bei 170 °C anbacken. Danach mit 150 °C 20 Min. fertig backen.
Tipp: Die Backdauer beträgt insgesamt 45 Minuten. Mit einer Nadel prüfen, ob die Torte fertig gebacken ist. Es darf kein Teig auf der Nadel bleiben.
Fertig Torte aus Form nehmen und auf einen Rost abkühlen lassen. Dann erst den Boden mittig einmal durchschneiden.

Topfen, etwas frischer Zitronensaft 1 EL Birkenzucker gemeinsam mit den Kräutern pürieren.
2/3 der fertigen Creme auf Tortenboden streichen, mit dem zweiten Boden bedecken und restliche Creme darauf verteilen.
Mit frischen Wildkräutern dekorieren, kalt stellen und genießen.

Zutaten

2-3 Hand voll frische Wildkräuter – zb. Schafgarbe, Gänseblümchen, silberblättrige Taubnessel (Goldnessel), Löwenzahn, Brennnessel, Pfefferminze, Zitronenmelisse, …

für den Biskuitboden: (24er Form)

180 g Mehl
150g Staubzucker
6 Eier
1 TL Salz
1 Pkg. Vanillezucker
1 Msp. Backpulver
1 EL Zitronenschale gerieben
3 EL lauwarmes Wasser
1 EL Butter (flüssig)
Butter und Mehl für Form

Creme:

500 g Topfen
Etwas frischen Zitronensaft
1 EL Birkenzucker (oder anderer je nach Belieben)

 

 

Jahreskräutersalz

Zubereitung

Du benötigst nun grobes Salz (ich verwende dazu gerne unjodiertes Himalayasalz oder ein anderes unbehandeltes Natursalz) und am besten ein großes Einmachglas, mit einem Fassungsvolumen von etwa  3-5 Liter. Und dann kanns auch schon losgehen 🙂

Am Besten startest du mit deinem Jahreskräutersalz im Februar – spätestens Anfang März. Also jetzt ist der ideale Zeitpunkt dafür. Als erstes braucht der Boden deines Gefäßes eine Salzschicht von etwa 2 cm. Darauf kannst du nun die ersten Zutaten geben, die der Februar/März und Mutter Erde dir zur Verfügung stellen. Im Februar sind dies die Knospen, die wir verwenden dürfen. Behutsam darfst du einige Knospen „ernten“, zerkleinerst sie (mit einem Keramikmesser Hälfte durchschneiden, oder mit den Fingern zerkleinern) und gibst sie auf deinen Salzboden. Darauf folgt wieder eine Salzschicht, sodass die Knospen gut bedeckt sind und man von oben nur das Salz sehen kann. Jetzt darf dein Salz 2-3 Wochen ruhen.

Mitte / Ende März geht es nun weiter mit den ersten Frühlingskräutern, welche voller Tatendrang aus der Erde sprießen. Hier bieten sich zb. Gundermann, Gänseblümchen, Veilchen, Brennessel, etc an. Wieder zerkleinerst du deine Kräuter etwas und legst sie dankbar in dein Glas dazu. Darauf folgt nun wieder eine Salzschicht und lässt dein Salz wieder ruhen und sich verbinden.

Im April, Mai, Juni, Juli, August – machst du weiter wie eben beschrieben <3

Ab September lasse ich mein Salz, das mittlerweile schon unbeschreiblich gut riecht, an einem dunklen aber warmen Ort „schlafen“ um es dann Anfang November finalisieren zu dürfen. Da kommt dann mein großer Holunderholzlöffel und freut sich, mein „Salzwunder“ vermischen zu dürfen.

Nun lege ich mein Salz auf Geschirrtücher & Küchenrolle auf und lasse es an der Luft noch einmal gut 48 Stunden trocknen. Danach zerkleinern (am besten mit einer Bohnenmühle oder Küchenmaschine) und portionsweise schön verpacken (das ideale Wichtel- ,Weihnachts- Geburtstagsgeschenk. oder einfach ein schönes Mitbringsel um jemand eine Freude zu machen <3 ) Oder du lässt dein Salz grob – für Salzmühlen natürlich ideal.

Jedes Salz ist ein Unikat von dir und Mutter Erde. Es hat so viel Kraft und Energie und ist ein Geschmackserlebnis der Sonderklasse.

Was mir noch ganz wichtig ist zum sammeln: Bitte verwende nur Kräuter, Knospen, Blüten wo du eine Verwechslung zu 100% ausschließen kannst und ernte bitte sehr behutsam und sorgfältig. Mutter Erde stellt uns wunderbare Mittel zur Verfügung – doch an uns liegt es, dieses Geschenk mit Liebe und Achtsamkeit anzunehmen.

Hier noch ein paar Tips für die einzelnen Monate:
FEBRUAR & MÄRZ: Knospen von folgenden Bäumen u. Sträuchern… Apfel, Buche, Kirsche, Wallnuss, Brombeere, Himbeere, Weißdorn, etc.
MÄRZ & APRIL: Schafgarbe, Gänseblümchen, Gundermann, Löwenzahn, Hirtentäschel, …
MAI: Maiwipferl, Küchenkräuter
JULI & AUGUST: Sonnwendkräuter & Marienkräuter (Beifuß, Frauenmantel, Schafgarbe, Rotklee, Taubnessel, etc)

Viel Freude beim nachmachen.

Alles Liebe.
Eure Judith.

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