Schafgarbe

Volksnamen

Frauendank, Teekraut, Blutkrau, Heil aller Schäden

Pflanzenart

Korbblütler (Asteraceae)

Vorkommen

sehr genügsam und anspruchslos, Wiesen, Feld- und Wegrändern, auf Magerwiesen im Garten. Mag keine Staunässe – daher nicht in der nähe von Quellgebieten zu finden. Sonne bis Halbschatten.

Inhaltsstoffe

Proazulene, Thujo, Cineol, Eukalyptol, Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe, Cumarin, Mineralstoffe, Natrium

Aussehen

Die Schafgarbe ist ein mehrjährig wachsendes Kraut. Aus dem Wurzelstock treiben im Frühjahr die ersten Blätter rosettenartig angeordnet aus. Danach entwickelt sich der Stängel, der äuserlich sehr zäh und innen markhaltig ist.
Die Pflanze erreicht unter günstigen Bedingungen eine Höhe von bis zu 80 cm. Die Blätter sind stark gefiedert, wodurch sich auch der volkstümliche Name „Tausendblatt“ erklären lässt. Die am Stängel wachsende Blütendolde hat einen angenehmen Duft und ist meist weiß. Durch viel Sonneneinstrahlung kann sie auch leicht violett oder rosa gefärbt sein. Man sagt dann hat die Pflanze deutlich mehr Heilkraft.

Verwendung

die obere Hälfte der Pflanze – Blätter sowie Blüten sind vielfältig einsetzbar.
Zb: Suppen, Kräutertopfen, Smoothie, Salate, Kräuterbutter, Kräutersalz

Gesundheitlicher Aspekt

bekannt für alle Frauenkrankheiten, blutreinigend, blutstillend, krampflösend
Die Heilwirkung ist vielseitig. So wirkt sie bei innerlicher Anwendung beruhigend, entspannend und krampflösend. Bei äußerlicher Anwendung wirkt sie wundheilend, blutstillend, zusammenziehend und antibakteriell.

Mythologie

Die heilige Botschaft der Schafgarbe ist:

Ich schenke dir die mächtige Kraft der Beharrlichkeit.
Ich schenke dir Räume der Zeit.
Ich schenke dir Wärme, Halt und Standhaftigkeit in stürmischen Zeiten des Lebens.
Es gibt Geschichten, in denen man behauptet, dass einige Blättchen auf die Augen gelegt zu angenehmen Träumen verhelfe.

 

Verwechslung

anhand der Blüten mit anderen Doldenblütler Verwechslungsgefahr – bitte nur sammeln wenn man die Pflanzen 100% bestimmen kann.

Sonstiges

Viel Unheil bliebe den Frauen erspart, würden sie ab und zu einmal nach der lieben Schafgarbe greifen.(Sebastian Kneipp)